HAJ Soli-Party am 26.05.2012

Die HAJe brauchen Kohle. Mittelfristig will wieder ein rechtspolitischer Kongress in Hamburg ausgerichtet werden und auch aktuell organisieren wir Veranstaltungen, bei denen Kosten anfallen. Deswegen und um der lieben Feierei wegen, gibt es am 26.5. eine HAJ-Party mit Kurzfilmen zum Thema Migration, ab 23 spielt die hervorragende Band shackleton, gefolgt von feinstem Techno von ninajurewna, getoese und hedonistic

HAJparty

Treffen am 14.05.

Am 14.05. bekommen wir ein Kurzreferat zum Thema Flughafen-Asylverfahren mit anschließendem Austausch. Außerdem wird es bei unserem Treffen um Zukunftsperspektiven der juristischen Ausbildung gehen.

Nächste Treffen

Moin, das nächste HAJ-Treffen findet am 07.05.2012 statt, das darauf am 14.05. und dann erst wieder am 28.05.

Nächstes Treffen am 23.04.

die HAJe treffen sich ausnahmsweise bereits nächste Woche wieder und zwar am Montag, den 23.04.2012, um 19 Uhr im Freiraum (ESA W)

Nächstes Treffen

Nachdem das letzte Treffen ausnahmsweise nicht hier angekündigt war, sollt ihr nun wieder auf dem Laufen sein: Wir treffen uns am Montag, den 16.04. um 19 Uhr im Freiraum, ESA W. Neue Gesichter sind wie immer herzlich willkommen!

Nächstes Treffen…

…ist am 19.03.2012 um 19 Uhr im Freiraum, ESA W.

Wochenend-Seminar

Wie bereits manche von euch gehört haben, werden wir am Samstag und Sonntag, 10./11.03.2012, ein Wochenendseminar zum Thema „Krisen im Kapitalismus“ veranstalten.
Es geht dabei darum, grundlegende Begriffe und Zusammenhänge zu erklären und hoffentlich etwas mehr zu durchblicken, wie Kredit, Wertpapier, Derivat, Staatsanleihe, Währung, Zentralbank, Staatsverschuldung; Spekulation als kapitalistischer Normalfall in „Realwirtschaft“, Staat und Finanzwirtschaft; kapitalismusimmanente Widersprüche und Krise; Charakter, Verlauf und Ursachen der aktuellen Krisen mit Schwerpunkt Staatsverschuldungskrise.
Zur Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich, bitte an juramitbiss (a t ) gmx.de
Meldet euch gerne!

Nächstes Treffen am 05.03.

Das nächste HAJ-Treffen findet am 05. März 2012 um 19 Uhr im Freiraum im ESA Westflügel (ESA W) an der Uni statt. Wie immer freuen wir uns auch über Interessierte, die mal bei unseren Treffen reinschnuppern wollen…

Treffen wieder 2-wöchentlich

Ab sofort finden die HAJ-Treffen wieder alle zwei Wochen statt und werden immer hier angekündigt. Treffpunkt ist, wie gewohnt, der Freiraum im ESA-Westflügel. Das nächste Treffen ist am 20.02.2012. Bis dahin also…

Stellungnahme zur Polizeigewalt in Dessau

Auf der Gedenkdemo anlässlich des 7. Todestages von Oury Jalloh vom 7. Januar 2012 kam es zu Ausschreitungen seitens der Polizei gegenüber Demonstrant*innen. Hierbei wurden mehrere Menschen durch Schlagstöcke und Pfefferspray verletzt, darunter Mouctar Bah, der laut Augenzeugenberichten von mehreren Polizist*innen geschlagen wurde und daraufhin bewusstlos ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Bah, Gründer der Initiative „In Gedenken an Oury Jalloh“, hatte als Redner am 14. Dezember 2011 an der Uni Hamburg über seine Erfahrungen im Rahmen der Jalloh-Prozesses berichtet.
Oury Jalloh war im Januar 2005 von der Dessauer Polizei in Gewahrsam genommen worden und in der Arrestzelle, an Händen und Füßen gefesselt, unter ungeklärten Umständen verbrannt. Nach einem ersten Freispruch, der vom Bundesgerichtshof aufgehoben wurde, stehen die zwei Beamten jetzt erneut vor dem Landgericht Magdeburg.
Auf der Kundgebung war die Polizei mit großer Brutalität insbesondere gegen Demonstrant*innen vorgegangen, die mittels der Parole „Oury Jalloh – das war Mord“ auf die vielen Unstimmigkeiten rund um den Todesfall von Oury Jalloh aufmerksam machen wollten. Im Vorfeld war die Parole vom Landgericht Magdeburg zugelassen worden, nachdem sie zunächst von der Polizei verboten worden war. Die Polizei wollte in der Äußerung eine üble Nachrede erkannt haben. Unzweifelhaft ist diese Art der Meinungsäußerung jedoch von der grundrechtlich garantierten Meinungsfreiheit aus Art. 5 Abs. 1 Satz 1 GG vollumfänglich gedeckt. Die Polizei hat mit ihrem vollkommen unverhältnismäßigen Vorgehen hingegen die Versammlungsfreiheit aus Art. 8 GG grob missachtet.
Die Hamburger Aktiven Jurastudent*innen verurteilen die Polizeigewalt gegen die Demonstrant*innen deshalb scharf. Die gewaltsamen Übergriffe der Polizei lassen an der Neutralität der Polizist*innen zweifeln und untermauern das Misstrauen gegenüber einer fairen Aufklärung des Todes von Oury Jalloh. Es erscheint, dass hier mehr Interessen von zweifelhaften Kolleg*innen geschützt werden und persönliche Empfindlichkeiten im Vordergrund standen.



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