Archiv für Oktober 2013

BAKJ-Herbskongress vom 15.-17.11. in Berlin

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Der BAKJ-Herbstkongress in Berlin stellt sich unter dem Thema „Recht praktisch“ die Fragen:

★ Was wollen wir als politisch Aktive von Jurist_innen und was nicht?
★ Wen wollen wir als kritische Jurist_innen unterstützen?
★ Wie können wir zwischen Aktion und System professionell agieren?

Nähere Infos, einen vorläufigen Ablaufplan und Informationen zu Kinderbetreuung auf der Seite des AKJ Berlin unter www.rechtpraktisch.org.
Die HAJe werden zusammen anreisen. Falls ihr Interesse habt mit uns gemeinsam anzureisen, schickt uns eine Mail.

Veranstaltungshinweis

Ronen Steinke stellt am 10.11.2013 um 20 Uhr im Golem seine Biographie zu Fritz Bauer vor:

„Fritz Bauer war einer der außergewöhnlichsten politischen Köpfe der deutschen Geschichte: Inmitten einer Justiz, die in der Nachkriegszeit noch immer von braunen Seilschaften geprägt war, setzte er den großen Frankfurter Auschwitz-Prozess durch. Er kooperierte mit dem israelischen Geheimdienst, um Adolf Eichmann vor Gericht zu bringen. Dabei wurde auch seine eigene, persönliche Geschichte – als jüdischer Sozialdemokrat, der selbst im KZ war – zum Politikum. Zu seiner Zeit war er der meistgehasste Jurist Deutschlands – und nach seinem plötzlichen Tod 1968 geriet er lange in Vergessenheit. RONEN STEINKE erzählt die Biografie eines großen Juristen und Humanisten, für die er mit zahlreichen Zeitzeugen gesprochen hat. Durch den Abend führt der Publizist und Rechtsanwalt OLIVER TOLMEIN.“
Weitere Infos auf der Seite des Golem

Informationsveranstaltung über Lampedusa in Hamburg

Termin: Mittwoch, 23.​10.​2013, 12-14 Uhr
Ort: Von Melle Park 9 (HWP), Großer Hörsaal

Auf dieser Infoveranstaltung soll die Situation der Gruppe Lampedusa in Hamburg dargestellt und Hintergründe beleuchtet werden. Mit dabei sein werden zwei Sprecher der Refugees, ein Mensch von der KARAWANE Gruppe Hamburg und zwei HAJe, die die rechtliche Situation darstellen. Es wird darum gehen wie der Status der Gruppe ist, welche Möglichkeiten es gäbe zu bleiben und wie der Senat handeln kann.

Examen ohne Rep ?!! Machbar!

Infoveranstaltung zum Examen ohne Rep
Termin: 25.10.2013, 18.15 Uhr
Ort: ESA H
Der Markt an juristischen Repetitorien boomt. Nicht zuletzt, weil es die kommerziellen Anbieter verstehen, aus der Angst und den Unsicherheiten, die das Jura-Examen mit sich bringt, Profit zu schlagen. Für viele stellt sich daher zu Beginn der Examensvorbereitung gar nicht erst die Frage, ob es eine Alternative zum Repetitorium geben kann.
Aber ob nun aus Geldmangel, Problemen mit Frontalunterricht, oder schlicht aus Prinzip: Es gibt viele gute Gründe auf ein kommerzielles Repetitorium zu verzichten und die Examensvorbereitung „ohne Rep“ selbstbestimmt zu gestalten.
Auf unserer Infoveranstaltung wollen wir euch Wege aufzeigen, das Examen ohne kommerzielles Repetitorium zu bestehen und von eigenen Erfahrungen berichten.

Referent: Thorsten Deppner, Mitherausgeber von „Examen ohne Rep“ (Nomos 2011)
Flyer als PDF-Datei

Studientag „Geschlechterperspektiven in Strafrechtswissenschaften und Kriminologie“

Der Lehrstuhl in Legal Gender Studies richtet am 15. November 2013 einen ganztägigen Studientag aus mit dem Thema „Geschlechterperspektiven in Strafrechtswissenschaften und Kriminologie“.
Näheres auf der Homepage von Prof. Lembke.
Hier ist das Programm als PDF verfügbar.

Vortrag “Geschlecht als Erwartung”

Wir wollen auf eine spannende Veranstaltung hinweisen, die aus dem Lehrstuhl für Legal Gender Studies an der Uni Hamburg von Ulrike Lembke ausgerichtet wird:

Datum & Uhrzeit: 24. Okt 2013 , 18:00 Uhr
Veranstaltungsort: Universität Hamburg, Fakultät für Rechtswissenschaft
Wie kann queer-feministische Kritik an heteronormativer Zweigeschlechtlichkeit gewinnbringend für Verfassungsrechtsdogmatik nutzbar gemacht werden? Zum Beispiel, indem die Möglichkeiten aufgezeigt werden, die eine zeitgemäße Anwendung des antidiskriminierungsrechtlichen Merkmals „Geschlecht“ bietet. Der Ansatz, „Geschlecht“ als „Erwartung“ zu begreifen, kann die Frage, was biologisch determiniert und was sozial konstruiert ist, vernachlässigen. Er fokussiert die Dynamik von Diskriminierungen und betrachtet „Geschlecht“ – ähnlich wie „Rasse“ – als eine zugeschriebene Eigenschaft, an die Erwartungen geknüpft werden. Diese können sexistisch, binär, biologistisch, heteronormativ aber auch etwa rassistisch sein. Ein ernst genommenes Diskriminierungsverbot sanktioniert, wenn Recht solche Erwartungen aufstellt oder es unterlässt, gesellschaftliche Erwartungen zu bekämpfen.

Referentin: Dr. Laura Adamietz, Zentrum für Europäische Rechtspolitik der Universität Bremen
Informationen auf der neuen Webseite Legal Gender Studies: http://www.legal-gender-studies.de/veranstaltungen/vortrag-geschlecht-als-erwartung

Der Vortrag ist Teil einer Reihe von Veranstaltungen in den Legal Gender Studies. Weitere Vorträge:
Donnerstag, 7. November 2013:
„Reconciliation of working and family life in EU law and in the Netherlands“

Referentin: Dr. Susanne Burri, Utrecht University School of Law and European Network of Legal Experts in the Field of Gender Equality

Montag, 2. Dezember 2013:
„Familienrecht und Vielfalt der Beziehungen: Entwicklungen und Visionen aus rechtsvergleichender und interdisziplinärer Sicht“

Referentin: Ass.-Prof. Dr. Michelle Cottier, MA, Juristische Fakultät der Universität Basel und Präsidentin des Centrum für Familienwissenschaften

HAJ-Treffen am 07.10.2013

Am Montag, den 07.10.2013 findet das HAJ-Treffen regulär im neuen Jura-Freiraum in BG 8 (Raum 8 im Keller des Rechtshaus) statt.