Archiv der Kategorie 'Veranstaltung'

Marxistische Rechtskritik – Eine Einführung

In unseren modernen Gesellschaften scheint ein Leben ohne Recht nicht mehr denkbar zu sein. Fast alle Lebensbereiche und Institutionen – von der Mietwohnung bis zur Ausländerbehörde – sind juristisch konstituiert. Die Frage, was Recht im Kapitalismus eigentlich ist, wird in den täglichen Auseinandersetzungen und sozialen Kämpfen oft gar nicht mehr gestellt. Interessante Einsichten hierzu lassen sich aber bei einer Denkrichtung finden, die unter dem Namen marxistische Rechtsphilosophie bzw. -theorie gefasst wird. Sah es nach dem Niedergang der realsozialistischen Staaten für eine Weile so aus, als würde von dieser Denktradition nicht mehr viel übrig bleiben, so hat es in den letzten Jahren wieder eine intensivere Auseinandersetzung mit ihr gegeben. In dem Vortrag diskutieren wir, wie marxistische Rechtsphilosophie bzw. -theorie verstanden werden kann. Welche Bezugspunkte hat die marxsche Beschäftigung mit Recht hervorgebracht? Welche wurden wiederholt und auch bis heute aufgegriffen?

Anne-Kathrin Krug ist Rechtsanwältin in Berlin und Mitglied im RAV (Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein e.V.) und aktiv in der AG Rechtskritik.
Jakob Graf ist Student, Mitglied der Redaktion der Zeitschrift PROKLA und aktiv in der AG Rechtskritik.

Eine Veranstaltung der MASCH Hamburg in Kooperation mit Hamburgs Aktiven Jurastudierenden

Termin: Freitag, o6.o2.2o15, 19:oo Uhr
Ort: Centro Sociale, Sternstr. 2, 2o357 Hamburg

Antiziganismus per Gesetz

Sichere Herkuftsstaaten und der Diskurs über Armutsmigration
Datum & Uhrzeit : 10.12.2014, 18:30 Uhr
Veranstaltungsort: ESA H (Edmund-Siemers-Allee 1 Hörsaal H)

Antiziganismus ist in westlichen Gesellschaften weit verbreitet. Am 31. Oktober wurde ein Gesetz beschlossen, das Serbien, Mazedonien und Bosnien und Herzogowina zu „sicheren Herkunftsstaaten“ erklärt. Hierdurch ist es für Menschen aus diesen Ländern faktisch unmöglich, ihr Recht auf Asyl geltend zu machen. Dies trifft insbesondere Sinti und Roma. Die tatsächliche Lage für Sinti und Roma in den nun als „sicher“ deklarierten Staaten ist jedoch verheerend.
Aber auch hier, in der BRD, sind antiziganistische Stereotype und Ressentiments tief verankert. Diese und insbesondere auch der Vorwurf der Armutsmigration werden durch die mediale Berichterstattung (re-)produziert.
In der Veranstaltung soll aufgezeigt werden, wie die antiziganistische Darstellung in den Medien Einfluss auf die gesetzlichen Regelungen nimmt.

Referent_innen:
Maxi Schele, Roma-Kreis Hamburg und Juristin
Markus End, Gesellschaft für Antiziganismusforschung und
Politikwissenschaftler aus Berlin

Hier findet ihr den Flyer als PDF Datei

BAKJ-Herbskongress vom 15.-17.11. in Berlin

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Der BAKJ-Herbstkongress in Berlin stellt sich unter dem Thema „Recht praktisch“ die Fragen:

★ Was wollen wir als politisch Aktive von Jurist_innen und was nicht?
★ Wen wollen wir als kritische Jurist_innen unterstützen?
★ Wie können wir zwischen Aktion und System professionell agieren?

Nähere Infos, einen vorläufigen Ablaufplan und Informationen zu Kinderbetreuung auf der Seite des AKJ Berlin unter www.rechtpraktisch.org.
Die HAJe werden zusammen anreisen. Falls ihr Interesse habt mit uns gemeinsam anzureisen, schickt uns eine Mail.

Informationsveranstaltung über Lampedusa in Hamburg

Termin: Mittwoch, 23.​10.​2013, 12-14 Uhr
Ort: Von Melle Park 9 (HWP), Großer Hörsaal

Auf dieser Infoveranstaltung soll die Situation der Gruppe Lampedusa in Hamburg dargestellt und Hintergründe beleuchtet werden. Mit dabei sein werden zwei Sprecher der Refugees, ein Mensch von der KARAWANE Gruppe Hamburg und zwei HAJe, die die rechtliche Situation darstellen. Es wird darum gehen wie der Status der Gruppe ist, welche Möglichkeiten es gäbe zu bleiben und wie der Senat handeln kann.

Examen ohne Rep ?!! Machbar!

Infoveranstaltung zum Examen ohne Rep
Termin: 25.10.2013, 18.15 Uhr
Ort: ESA H
Der Markt an juristischen Repetitorien boomt. Nicht zuletzt, weil es die kommerziellen Anbieter verstehen, aus der Angst und den Unsicherheiten, die das Jura-Examen mit sich bringt, Profit zu schlagen. Für viele stellt sich daher zu Beginn der Examensvorbereitung gar nicht erst die Frage, ob es eine Alternative zum Repetitorium geben kann.
Aber ob nun aus Geldmangel, Problemen mit Frontalunterricht, oder schlicht aus Prinzip: Es gibt viele gute Gründe auf ein kommerzielles Repetitorium zu verzichten und die Examensvorbereitung „ohne Rep“ selbstbestimmt zu gestalten.
Auf unserer Infoveranstaltung wollen wir euch Wege aufzeigen, das Examen ohne kommerzielles Repetitorium zu bestehen und von eigenen Erfahrungen berichten.

Referent: Thorsten Deppner, Mitherausgeber von „Examen ohne Rep“ (Nomos 2011)
Flyer als PDF-Datei

ÜBER:DRUCK – Was ist Repression? : Podiumsdiskussion

Zum Auftakt des Kongresses am Freitag, den 14.06.um 19.30 Uhr werden Christiane Schneider, Britta Eder und Andrea Kretschmann über die Frage „Was ist Repression?“ diskutieren. Christiane Schneider ist Abgeordnete und Fachsprecherin für Inneres und Recht der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft, außerdem Mitglied im Innen- und Justizausschuss und ehemalige Herausgeberin des Gefangenen-Info. Britta Eder ist Rechtsanwältin und Strafverteidigerin in Hamburg. Andrea Kretschmann ist Soziologin und Kriminologin an der Universität Bielefeld und derzeit als Gastwissenschaftlerin am Institut für Höhere Studien in Wien. Sie ist Mitherausgeberin des Kriminologischen Journal (KrimJ), Redakteurin des juridikum (zeitschrift für kritik, recht, gesellschaft) und des European Journal of Criminology.

Zur Einleitung:
Repression scheint ein eindeutiger Begriff zu sein: Die erste Assoziation zeichnet Bilder von Polizeigewalt, (Straf-)Gesetzen und Gefängnismauern. Doch Repression hat viele Gesichter und reduziert sich nicht auf physischen Zwang: Sie zeigt sich ebenso in der Sozialpolitik, im Umgang mit Menschen ohne deutschen Pass, in Sicherheits- und Kriminalitätsdiskursen, sowie in den Anforderungen, die an Menschen und die Gestaltung ihres Lebens gestellt werden.
Diese unterschiedlichen Erscheinungsformen werfen die Frage nach den Adressat_innen, Akteur_innen und den allgemeinen Funktionsmechanismen sowie den zugrundeliegenden Interessen auf. Nach welchen Kriterien entscheidet sich, ob und mit welcher Intensität Menschen mit repressiven Mitteln drangsaliert werden? Hat die Anpassung und Selbstführung äußere Formen von Repression abgelöst? Stellt Repression nur eine Spielart ökonomischer Zwänge dar, oder hat sie eine weitergehende Funktion? Wie wird mit Sicherheit und Repression Politik gemacht? Und nicht zuletzt: Welche Schlüsse lassen sich daraus für eine emanzipatorische Antirepressionspolitik ziehen?

Moderiert wird die Diskussion von Moritz Assall (Hamburgs Aktive Jurastudent_innen, Jurist und Kriminalsoziologe).

BAKJ-Kongress 2013 in Hamburg

Die Vorbereitungen gehen in die heiße Phase – vom 14.-16. Juni 2013 findet der diesjährige Sommerkongress des Bundesarbeitskreises kritischer Juragruppen (BAKJ) in Hamburg statt. Vieles steht bereits und weiteres folgt bald: alles HIER!

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Juhu!

Kongress vom 14.-16. Juni 2013 in Hamburg!

Liebe Leute, wir haje organisieren grade den nächsten BAKJ-Kongress! Er wird stattfinden vom 14. – 16. Juni 2013 in Hamburg.

In mehreren Workshops soll es um das Oberthema ‚Repression und Antirepression‘ gehen. Geplant – und zum Teil schon bestätigt – sind Workshops zu Themen wie Versammlungsrecht, Gefahrengebiete, aktivierende Arbeitsmarktpolitik, Asyl- und Aufenthaltsrecht, Strafrechtskritik, öffentlicher Raum und Repression, die Rolle der EU, Kritik der kreativen Antirepression, Polizeirecht, Gender und Strafvollzug.
Stattfinden wird alles in den tollen Räumen des Kölibri, ganz in der Nähe des Hafens. Für Schlafgelegenheiten und Verpflegung wird natürlich auch gesorgt sein.

Wer Interesse hat, kann sehr gerne hier unverbindlich ihre_seine E-Mail-Adresse angeben, um dann alle Neuigkeiten zu erfahren, sobald es welche gibt. Natürlich werden wir aber diese Seite auch regelmäßig updaten.

Falls ihr eine Mitfahrgelegenheit braucht oder noch Platz im Auto/auf der Fahrkarte habt, schreibt uns gerne eine Mail, wir werden euch so gut es geht weitervermitteln.

Wir freuen uns sehr, wenn ihr alle kommt,
die HAJe

Kennenlerntreffen am 17.12.2012

Für alle Jurastudent_innen, die Interesse an linker politischer Arbeit haben, machen wir am 17.12. um 19 Uhr ein Kennenlerntreffen im Jura-Freiraum (BG 1/2). Es wird Glühwein und nichtalkoholische Getränke geben…

Examen ohne Rep!

Pünktlich in der letzten Woche des Semesters machen wir die Infoveranstaltung:

Examen ohne Rep ?!!
Machbar!

am 12.07.2012, 18:30 Uhr, im ESA H
mit Thorsten Deppner, Mitherausgeber von „Examen ohne Rep“ (Nomos 2011)
und Lisa Lührs, Hamburgs Aktive Jurastudierende

Der Markt an juristischen Repetitorien boomt – nicht zuletzt, weil es die kommerziellen Anbieter verstehen, aus der Angst und den Unsicherheiten, die das Jura-Examen mit sich bringt, Profit zu schlagen. Für viele stellt sich daher zu Beginn der Examensvorbereitung gar nicht erst die Frage, ob es eine Alternative zum Repetitorium geben kann.

Aber ob nun aus Geldmangel, Problemen mit Frontalunterricht, oder schlicht aus Prinzip: Es gibt viele gute Gründe, auf ein kommerzielles Repetitorium zu verzichten und die Examensvorbereitung „ohne Rep“ selbstbestimmt zu gestalten.

Auf unserer Infoveranstaltung wollen wir euch Wege aufzeigen, das Examen ohne kommerzielles Repetitorium erfolgreich zu bestehen und von eigenen Erfahrungen berichten. Außerdem ist der Abend eine gute Möglichkeit, andere Leute kennenzulernen, um sich eventuell zur Vorbereitung zusammenzuschließen.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Jurastudierenden, die sich Gedanken über ihre Examensvorbereitung machen (möchten), egal, ob sie kurz bevor steht oder noch einige Zeit entfernt ist. Wir freuen uns auf euch!