Offenes Kennenlern-Treffen

Am 27.04 um 19:00 veranstalten die HAJe ein offenes Kennenlern-Treffen für alle Interessierte.
Egal ob ihr gerade erst mit dem Studium begonnen habt, oder schon länger dabei seid:
Am kommenden Montag könnt ihr euch gemütlich bei einem Bier oder einer Limo über unsere Arbeit informieren.

Kommt gerne vorbei, wir würden uns freuen.

Marxistische Rechtskritik – Eine Einführung

In unseren modernen Gesellschaften scheint ein Leben ohne Recht nicht mehr denkbar zu sein. Fast alle Lebensbereiche und Institutionen – von der Mietwohnung bis zur Ausländerbehörde – sind juristisch konstituiert. Die Frage, was Recht im Kapitalismus eigentlich ist, wird in den täglichen Auseinandersetzungen und sozialen Kämpfen oft gar nicht mehr gestellt. Interessante Einsichten hierzu lassen sich aber bei einer Denkrichtung finden, die unter dem Namen marxistische Rechtsphilosophie bzw. -theorie gefasst wird. Sah es nach dem Niedergang der realsozialistischen Staaten für eine Weile so aus, als würde von dieser Denktradition nicht mehr viel übrig bleiben, so hat es in den letzten Jahren wieder eine intensivere Auseinandersetzung mit ihr gegeben. In dem Vortrag diskutieren wir, wie marxistische Rechtsphilosophie bzw. -theorie verstanden werden kann. Welche Bezugspunkte hat die marxsche Beschäftigung mit Recht hervorgebracht? Welche wurden wiederholt und auch bis heute aufgegriffen?

Anne-Kathrin Krug ist Rechtsanwältin in Berlin und Mitglied im RAV (Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein e.V.) und aktiv in der AG Rechtskritik.
Jakob Graf ist Student, Mitglied der Redaktion der Zeitschrift PROKLA und aktiv in der AG Rechtskritik.

Eine Veranstaltung der MASCH Hamburg in Kooperation mit Hamburgs Aktiven Jurastudierenden

Termin: Freitag, o6.o2.2o15, 19:oo Uhr
Ort: Centro Sociale, Sternstr. 2, 2o357 Hamburg

KJS sind Fachschaftsrat !!!

Es ist soweit,
Endlich hat sich an der juristischen Fakultät der Uni Hamburg wieder eine linke Mehrheit gefunden.
Wir freuen uns, dass die Kritischen Jurastudierenden es geschafft haben, die Wahl zum Fachschaftsrat zu gewinnen.
Nach langen Kämpfen für eine Reduzierung der im Studium zu bestehenden Scheine, für mehr (kritische) Inhalte und für einen Freiraum im Rechtshaus, können sie die Arbeit nun mit umfangreicheren Möglichkeiten als FSR fortsetzen und damit weitere Verbesserungen der Studiensituation erreichen.

Wir sind gespannt auf die nächsten Aktionen und wünschen euch viel Spaß und Erfolg!!!

Soli-Vöner im Knallhart am 17.12.2014

Die HAJe machen am Mittwoch den 17.12.2014 eine Soli-Schicht im Café Knallhart.
Dies bedeutet für euch, dass es ab ca. 12:30 Uhr megaleckere vegane Döner zu Essen geben wird.
Außerdem wird es Kuchen geben, ebenfalls vegan.

Wir freuen uns auf viele hungrige Student_innen und andere Esser_innen!!!

Bild_HAJ mit Vöner

Antiziganismus per Gesetz

Sichere Herkuftsstaaten und der Diskurs über Armutsmigration
Datum & Uhrzeit : 10.12.2014, 18:30 Uhr
Veranstaltungsort: ESA H (Edmund-Siemers-Allee 1 Hörsaal H)

Antiziganismus ist in westlichen Gesellschaften weit verbreitet. Am 31. Oktober wurde ein Gesetz beschlossen, das Serbien, Mazedonien und Bosnien und Herzogowina zu „sicheren Herkunftsstaaten“ erklärt. Hierdurch ist es für Menschen aus diesen Ländern faktisch unmöglich, ihr Recht auf Asyl geltend zu machen. Dies trifft insbesondere Sinti und Roma. Die tatsächliche Lage für Sinti und Roma in den nun als „sicher“ deklarierten Staaten ist jedoch verheerend.
Aber auch hier, in der BRD, sind antiziganistische Stereotype und Ressentiments tief verankert. Diese und insbesondere auch der Vorwurf der Armutsmigration werden durch die mediale Berichterstattung (re-)produziert.
In der Veranstaltung soll aufgezeigt werden, wie die antiziganistische Darstellung in den Medien Einfluss auf die gesetzlichen Regelungen nimmt.

Referent_innen:
Maxi Schele, Roma-Kreis Hamburg und Juristin
Markus End, Gesellschaft für Antiziganismusforschung und
Politikwissenschaftler aus Berlin

Hier findet ihr den Flyer als PDF Datei

Offenes Kennenlern-Treffen

Die HAJe veranstalten am 03.11 um 19:00 Uhr ein offenes Kennenlern-Treffen für alle interessierten.
Ob grade erst mit dem Studium begonnen, oder schon länger dabei, kommt gerne vorbei.

Der permanente Ausnahmezustand

eine rechtliche Kurzinfo der HAJe zu Gefahrengebieten in Hamburg findet sich hier als pdf.
Außerdem hier der Aufruf zur Demo „Ausnahmezustand stoppen! Politische Konflikte politisch lösen!“ am 18.01.2014 um 13 Uhr an der U-Bahn Feldstraße auf der Recht auf Stadt-Homepage.

Veranstaltung zu Gefahrengebiet von KJS

Die Kritischen Jurastudierenden an der Uni Hamburg veranstalten eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Welcome to the Danger Zone“, die spannend zu werden verspricht. Das letzte Gefahrengebiet, das seit Anfang Januar in Kraft war, wurde zwar aufgehoben. Doch das Problem bleibt, denn die Rechtsgrundlage, die diese polizeilichen Willkürterritorien ermöglicht, besteht weiter. Außerdem gibt es auch weiterhin dauerhafte Gefahrengebiete. Die Podiumsdiskussion findet am Donnerstag, 16.01.2013, um 19:30 Uhr im Rechtshaus-Hörsaal statt. Weitere Infos auf der Homepage der KJS.

Keine Kriminalisierung von Solidarität – Freispruch für Abschiebegegnerin

Kommt am Freitag, den 13. Dezember 2013, um 9:30 zur Hauptverhandlung im Amtsgericht Altona, Max-Brauer-Allee 91, Sitzungssaal 101. Kundgebung vor dem Gericht ab 9 Uhr:

Am Freitag, den 13.12.2013, findet der Prozess gegen eine Abschiebegegnerin vor dem Altonaer Amtsgericht statt. Sie hatte während des bundesweiten Aktionstags gegen Dublin II am 30.03.2012 an einem Theaterstück mitgewirkt, in dem über die alltägliche Abschiebepraxis in Linienflügen – beispielsweise der Lufthansa – aufgeklärt wurde. Nun wird sie beschuldigt, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamt_innen geleistet zu haben
In Deutschland herrscht nur ein rudimentärer Asylrechtsschutz. So werden wegen der europarechtlichen Regelung, dass Asylsuchende ihren Asylantrag in dem Land der erstmaligen Einreise stellen müssen (Dublin II) und der eklatanten förmlichen Ungerechtigkeiten Menschen innerhalb der Europäischen Union von einem Staat in einen anderen geschoben. Im nationalen Asyl- und Aufenthaltsrecht sind Fristen in den einschlägigen Sondergesetzen oft stark verkürzt, der Zugang zu anwaltlicher Vertretung erschwert und die Gefahr, vermeintliche Aussagewidersprüche zu produzieren durch lange Verfahrensdauern, Sprachbarrieren und schlechte Aufklärung durch die Behörden erhöht. (mehr…)

Treffen am 18.11. fällt aus

Wegen des BAKJ-Kongresses am Wochenende fällt das HAJ-Treffen am Montag, den 18.11.2013 aus. Ab nächsten Montag finden die Treffen wieder regulär wöchentlich um 19 Uhr statt.